Ina im Erzgebirge
Nachdem Ina biwalkin 5.0 leider verletzungsbedingt ausfallen lassen musste, wandert Sie nun ein paar Tage durchs Erzgebirge.
Italien war um diese Jahreszeit leider keine Option mehr, dort ist es mittlerweile zu heiß.
Gerne könnt Ihr auch bei dieser Wanderung den Verein Bürger für Bürger die Nachbarschaftshilfe Wolfratshausen e.V. mit einer Spende für jeden gelaufenen Kilometer unterstützen.
Ich werde hier täglich Ihren Reisebericht einstellen, gerne könnt Ihr Ina auch auf unseren bekannten Social-Media Kanälen folgen und supporten.
Erzgebirgskammweg
Ein Spaziergang im Wald
Etappe 0 Anreise Wolfratshausen nach Geising
Nach einer unruhigen Nacht in der ich ein paar Mal über meinen Reiseplan nachgedacht hatte (und die Frage ob es viele Wildschweine im Erzgebirge gibt), ging es um viertel vor acht los zur S-Bahn.
Kathi hätte mich gerne bis nach München gefahren, aber im Berufsverkehr und mit den vielen Baustellen auf der Strecke war die S-Bahn die bessere Wahl.
Abfahrt des ICE war neun Uhr neunzehn in München. Erster Umstieg in Erfurt, fünf Minuten Umsteigezeit am gleichen Bahnsteig klang machbar und da der nächste ICE auf uns wartete, waren die zehn Minuten Verspätung kein Problem. Weiter ging es nach Dresden und dann mit der S-Bahn nach Heidenau.
Die S-Bahn war verspätet, aber die nette Zugbegleiterin informierte den nächsten Zug und der wartete.
Nun ging es mit einer kleinen Regionalbahn, der Müglitztalbahn, tief in den Wald Richtung Kurort Altenberg.
In Geising musste ich aussteigen, dort ist der Startpunkt des Erzgebirgskammweg. Dieser führt über 285 km vom Erzgebirge ins Vogtland.
Einen Teil dieses Weges, von Geising bis Johanngeorgenstadt, werde ich in den nächsten sechs Tagen wandern.
Geising liegt in einer Senke umgeben von Wäldern und Hügeln und ist sehr nett.
Es gibt erstaunlich viele Geschäfte für einen Ort mit knapp über 1.000 Einwohner und natürlich durfte der Besuch in einem Laden mit erzgebirgischer Volkskunst nicht fehlen.
Dort stand ich in einer Weihnachtswelt: Pyramiden, Räuchermänner, Schwibbögen und tausende kleiner Figuren gab es zu kaufen.
Da ich ja mein Gepäck tragen muss hielt ich mich zurück und kaufte nur einen kleinen Anhänger als Glücksbringer für meine Wanderung.
Abendessen gab es im urigen Gastraum meiner Unterkunft (Ratskeller Geising) mit einem lustigen Wirt der einem Gast ein Geburtstagsständchen auf der Mundharmonika spielte.
Der selbstgebraute Aronia-Preiselbeer Likör aufs Haus beendete den Abend.
Das war ein guter Abschluss eines langen Reisetages.