Monopoli - Taranto
Die 5. Etappe
San Loca nach San Cataldo
Die vergangene Nacht war ziemlich gut, bis ca. drei Uhr morgens, da bin ich aufgewacht und fast erfroren. Ich musste die Klimaanlage anschalten um zu heizen, die war leider sehr laut und ich habe letztendlich meine Kopfhörer genutzt um wieder einschlafen zu können. Ich bin trotzdem gut erholt um sieben Uhr aufgestanden und freute mich auf das tags zuvor angekündigte Frühstück. Schon alles gepackt und fertig gemacht ging ich zum Frühstück und ich war tatsächlich der einzige Gast im dem Resort, das Buffet war nur für mich und hervorragend. Gut gestärkt startete ich in den Tag, es lag erneut eine weite Strecke vor mir.
Zunächst musste ich an der Hauptstraße entlang laufen, die war aber nicht all zu viel befahren. Ich lief wie schon so oft durch Geisterstädte, ich frage mich immer noch wie es hier im Sommer aussieht, kehrt dann Leben hier ein oder sind es tatsächlich Geisterstädte??? Die Saison beginnt hier wohl erst Ende Juni, da geht noch was.
Die Straße nahm kein Ende, aber ich kam gut voran. Ich konnte das Meer die ganze Zeit hören, nur sehen konnte ich es noch nicht. Gegen elf kam ich zu einer Militärzone und überlegte ob ich da durchgehen kann, es wären mindestens drei Kilometer gesparrt, ich überlegte lange hin und her und entschied mich dann doch für den Umweg. Später sollte sich rausstellen das es die richtige Entscheidung war. Fast während des gesamten Weges um das Militärgebiet hörte ich Schießübungen und war dann froh über den Umweg.
Gegen viertel vor eins kam ich endlich zum erwarteten Naturschutzgebiet Le Cesine, es ist wohl auch ein WWF Schutzgebiet, hier sollte ich gegen eins nach mehr als zwanzig Kilometern endlich eine super Pausenbank finden um mich ein wenig auszuruhen, ich hatte ja noch weitere 15 Kilometer auf der Uhr. Als ich dem Weg durch das Naturschutzgebiet weiter folgte kamen mir tatsächlich zwei joggende Menschen entgegen und ein Läufer kam von hinten. Das war bis dahin auch die einzige lebendige Begegnung. Auf dem Weg waren einige Warnschilder vor Wölfen aufgestellt, ich hoffte auf keine Begegnung. Ist gut gegangen.
Nach 26 Kilometern kam ich endlich an die ersehnte Küste und wurde für die vergangenen Strapazen mit herrlichen Ausblichen auf das wunderschöne Meer und die atemberaubende Küste belohnt. Die letzten Kilometer konnte ich an der Küste entlang laufen und neue Energie tanken.
An der Unterkunft musste ich noch einige Zeit auf die Vermieter warten, in dieser Zeit habe ich mit Ina telefoniert, sie ist zwar auf dem Weg der Besserung, aber die Heilung dauert eben seine Zeit und sie wird nicht nachkommen können. Sehr schade aber eben nicht änderbar. Gute Besserung Ina an dieser Stelle. Nächstes Jahr klappt es wieder gemeinsam.
Die Unterkunft ist sehr modern ausgestattet, sauber und warm. Ich bin geduscht, die Wäsche ist gewaschen auf in den Ort. Im Ort gibt es wohl einige offene Restaurants und Supermärkte, da finde ich für heute Abend und morgen sicher Verpflegung. Frühstück ist wieder dabei, hierfür habe ich einen Gutschein für ein Café erhalten. Dan. Kann es morgen erneut gut gestärkt weitergehen. In diesem Sinne schönen Abend Euch
Durch Klick auf den nachfolgenden YouTube Button könnt Ihr unser heutiges Filmchen anschauen, es lohnt sich auch heute wieder.
Das Gewinnspiel findet auch heute wieder auf Instagram und Facebook statt. Wir freuen uns auch heute auf Eure zahlreiche Teilnahme.
Wir haben heute insgesamt 33,26 km zurückgelegt, davon 80 Höhenmeter bergauf und 70 Höhenmeter bergab. Hierfür brauchte ich insgesamt 47.358 Schritte.
Heute verlosen wir folgende Gutscheine und bedanken uns recht herzlich für die Unterstützung
- Pamukkale
- MC Donald´s
Durch Klick auf den jeweiligen Button erfährst Du mehr über den jeweiligen Gutscheinspender.
Planung - 5. Etappe
Die 5. Etappe steht unter dem Motto
"Reparatur & Kaffee"
Wegwerfen? Keinesfalls!
Was macht man mit einem kaputten PC oder Handy, einem Stuhl, an dem ein Bein kaputt ist? Mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Mit einem Kinderwagen, an dem ein Rad ab ist? Mit einem Föhn, der mal so gut ging?
Reparatur & Kaffee im Atelier ist ein Projekt vom Verein Bürger für Bürger Nachbarschaftshilfe Wolfratshausen e.V., . Unser Motto ist „reparieren statt wegwerfen“, d.h. unter fachkundiger Beratung gemeinsam kaputte Dinge zu reparieren.
Die Idee dahinter ist, die Nutzungsdauer von Gebrauchsgütern zu verlängern und dadurch Müll zu vermeiden, Ressourcen zu sparen und nachhaltige Lebensweisen in der Praxis zu erproben. So werden Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit und Gemeinschaftssinn in die Tat umgesetzt.
Unser Angebot kommt bei den Wolfratshausener Bürgern sehr gut an!
Nähere Infos zum Ressort - klicke auf den Ressort-Button
30. März 2026
Montag, 30.03.2026
Geplant hatten wir Folgendes:
Unsere Wanderung beginnt heute in San Loca und führt uns erneut durch ein Naturschutzgebiet, den Parco Naturale regionale Bosco e Paludi di Rauccio. Wir kommen vorbei am Poligono di Torre Veneri bis wir schließlich in San Cataldo ankommen werden, wo wir die Nacht verbringen.
Interessante Informationen zur Gegend, in der wir wandern:
Poligono die Torre Venenri ist ein bedeutender militärischer Truppenübungsplatz an der Adriaküste des Salento, etwa 10 Kilometer östlich von Lecce.
Parco Naturale regionale Bosco e Paludi di Rauccio, der Park erstreckt sich über eine Fläche von fast 1.600 Hektar. Das Kerngebiet bildet ein Steineichenwald (lecceta), welcher der Überrest eines antiken Waldes ist. Im dichten Unterholz wachsen unter anderem Myrten, Mastixsträucher und seltene Orchideen.
San Cataldo ist ein Stadtteil der Stadt Lecce und liegt etwa 10 Kilometer östlich des Stadtzentrums. Im Meer sind noch Reste des antiken römischen Hafens Porto Adriano zu sehen, der unter Kaiser Hadrian gebaut wurde.
Bericht zur 5. Etappe folgt unten ...