Monopoli - Taranto
Die 10. Etappe
Torre San Giovanni - Gallipoli
Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht (die Toilettenspülung machte Musik und der Diffuser, welcher in regelmäßigen Abständen Duft versprühte und zu weit oben hin um ihn abzustellen nebelte mich ein) ging ich bereits um halb acht zum Frühstücken. Der Frühstücksraum war ausnahmsweise gut gefüllt. Das Buffet war reichhaltig und alles sehr lecker. Gut gestärkt packte ich meine Sachen und startete gegen viertel nach Acht.
Die Sonne schien von hinten und der Wind blies von vorne. Angenehmes Wanderwetter.
zunächst ging ich an der wunderschönen Küste entlang, ein hervorragend angelegter Wanderweg führte zwischen Küste und Straße entlang. Es kamen mir etliche Jogger und Radfahrer entgegen oder überholten mich.
Auf dem Weg kam ich erneut an vielen kleinen runden Stein Häuschen vorbei und wollte mal wissen was das ist, Google hat es mir verraten: „Zitat“:
„Casamatta“
In Apulien werden die entlang der Küsten verstreuten Betonbunker oft als Casamatta bezeichnet. Sie stammen noch aus dem zweiten Weltkrieg.
- Funktion: Diese Anlagen dienten zur Überwachung des Meeres und zur Abwehr feindlicher Landungsversuche.
- Bauweise: Es handelt sich oft um kreisförmige Ein-Waffen-Stellungen (PCM – Postazione Circolare Monoarma). Sie waren teilweise im Boden versenkt und verfügten über Scharten für Maschinengewehre (wie das Modell Breda 37) oder Panzerabwehrkanonen.
- Standorte: Sie finden diese Überreste sowohl an der Adriaküste als auch am Ionischen Meer. Viele sind heute verlassen oder dem Verfall preisgegeben, während andere in touristische Pfade integriert wurden (z. B. im Bereich historischer Küstentürme).
Gegen halb eins erreichte ich den Parco naturale Regionale Isola di Sant Andrea, zunächst waren die Wanderwege sehr gut angelegt und auch ausgeschildert, das sollte sich aber bald ändern und ich stand einige Male vor unüberwindbaren Hindernissen und musste mir neue Wege suchen. Mal waren die Wege durch umgestürzte Bäume versperrt oder mit Wasser überflutet. Ich irrte teilweise ziemlich im Gestrüpp herum um irgendwie einen Ausweg zu finden.
In der Ferne konnte ich längst Gallipoli sehen, aber es war noch ein weiter Weg.
Nach ziemlichem Rumgeirre schaffte ich es doch gegen halb zwei wieder an die Straße. Ich hatte ziemlich viel Zeit verloren, um zwei wollte ich eigentlich die Unterkunft erreicht haben um in Ruhe meine Löwen gegen Mannheim anschauen zu können. Das schaffte ich nun leider nicht mehr rechtzeitig.
Schnellen Schrittes lief ich weiter, mein Wasservorrat war zu Ende und ich hatte noch ein Paar Kilometer vor mir, in der Stadt angekommen konnte ich an einem Getränkeautomaten eine Cola und ein Wasser ziehen, ich nahm auch gleich noch ein Bier mit, das wollte ich zum Fußball schauen trinken. Zunächst musste ich den Anfang des Spiels unterwegs auf dem Handy schauen.
Die Unterkunft war nicht so leicht zu finden, da es hier mit der Anordnung der Hausnummern nicht so genau geht. Gegen 14:20 Uhr hatte ich mein Zimmer bezogen. Eine schöne Unterkunft mit sonnigem Balkon, so konnte ich auch endlich mal meine Nachtwäsche waschen, da diese hier sicher vor dem Schlafengehen trocknen konnte.
Fußball habe ich dann mit dem zuvor erstandenen Bierchen und dem Proviant vom Vortag fertig geschaut. 1:1 - naja, ein Punkt ist besser als kein Punkt.
Einen Supermarkt habe ich danach noch aufgesucht um mich für morgen und Übermorgen einzudecken, da an den Feiertagen eventuell nichts geöffnet sein könnte.
Jetzt wünsche ich Euch allen noch frohe Ostern und einen schönen Abend.
Durch Klick auf den nachfolgenden YouTube Button könnt Ihr unser heutiges Filmchen anschauen, es lohnt sich auch heute wieder.
Das Gewinnspiel auf Instagram und Facebook gibt es natürlich auch heute wieder.
Ich habe heute insgesamt 30,31 km zurückgelegt, davon 110 Höhenmeter bergauf und 80 Höhenmeter bergab. Hierfür benötigte ich 44.200 Schritte.
Heute verlosen wir folgende Gutscheine und bedanken uns recht herzlich für die Unterstützung
- Pamukkale
- MC Donald´s
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Planung - 10. Etappe
Die 10. Etappe steht unter dem Motto "Radlwerkstatt"
In unserer Radlwerkstatt reparieren wir, ein Team von z.Zt. 6 ehrenamtlichen Schraubern, Fahrräder für Asylsuchende, allg. Bedürftige und helfen Selbstschraubern ihr Rad wieder zu richten.
Wir nehmen Spendenräder an, reparieren sie und geben sie verkehrstüchtig wieder an Asylsuchende und Bedürftige ab.
Dies alles basiert auf freiwilliger Spendenbasis.
Kleinstunterstützungen (z.B.Luft im Reifen) geht natürlich immer, ebenso Abgabe von passenden Altteilen soweit vorhanden.
Weitere Beratung bei Bürger für Bürger/dem Asylhelferkreis/vor Ort zu den Öffnungszeiten.
Gerne helfen wir bei der Neugründungen und Unterstützung neuer Werkstätten (Radl- o. Reparaturcafe) in den um-liegenden Gemeinden. Schulungen für Technikbegeisterte oder Schulungen von Schülern gerne nach Absprache.
Ganz wichtig!
Sonstige Reparaturen, ohne sozialen Hintergrund, machen wir nicht. Wir sind keine Konkurrenz zu den Fahrradläden!
Sie finden uns:
Am Loisachbogen 8, Wolfratshausen
Öffnungszeiten: Jeden Dienstag von 10-12 Uhr und 16-18 Uhr
(Ferien-/Kälte-/Corona-Schließungen sind möglich).
Nähere Infos zum Ressort - klicke auf den Ressort-Button
04. April 2026
Samstag, 04.04.2026
Geplant haben wir Folgendes:
Wir starten heute von Trani und wollen am Ende des Tages Molfetta erreichen.
Unser Weg führt uns heute erneut am Wasser entlang, wir kommen durch Bisceglie und erreichen dann nach ca. 22 Kilometer Molfetta. Hier angekommen werden wir uns ein Plätzchen für die Nacht suchen.
Bericht zur 10. Etappe folgt unten ...