Bianca und Ina
Ein Jahr später ist Bianca hier in Monopoli und Ina muss erstmal zuhause die Stellung halten.
Die Tour ist geplant, der Rucksack gepackt - es kann losgehen! Alleine, Ina ist verletzt und kann vorerst nicht Reisen und Wandern. Im besten Fall kann Sie aber in der Hälfte nachkommen.
Die Aufregung ist entsprechend hoch, habe ich auch wirklich alles dabei, finde ich den Weg alleine? Ina ist eigentlich das Navigationstalent und ich habe mich bisher blind auf sie verlassen, hoffentlich finde ich mich auch alleine zurecht. Zum Glück hat Ina alles bestens vorbereitet und im Notfall kann ich jederzeit den Telefonjocker ziehen und bei ihr anrufen. Ohne sie wird das eine große Umstellung, ich bin sehr gespannt.
Eigentlich wollte ich mit der S-Bahn fahren, aber jetzt bin ich froh, dass Jessi mich zum Hauptbahnhof München bringt.
Der Bericht zu meiner Anreise folgt dann morgen Abend hier auf dieser Seite.
Gestern Abend bin ich glücklicherweise mit dem Auto zum Hauptbahnhof gebracht worden, denn wie sich herausstelle, hatte die S-Bahn wieder einmal Probleme und ich hätte den Zug mit der geplanten S-Bahn verpasst.
Am Hauptbahnhof angekommen stand der Zug schon bereit und ich suchte mir gleich den richtigen Wagen. Im Wagen war die richtige Kabine auch schnell gefunden, ein vierer-Abteil, die beiden oberen Betten waren für Ina und mich reserviert, da Ina ja leider nicht mitkonnte hatte ich genug Platz für meine Sachen, das wäre tatsächlich eng geworden. Eine nette, englisch sprechende Dame war bereits im Abteil und hatte ein unteres Bett bereits bezogen. Ich musste nach oben mittels einer Leiter an der Türe, der Einstig war somit etwas kompliziert, hat aber dennoch funktioniert.
Abenteuerlich fand ich die weiteren Schlafmöglichkeiten in dem Wagon, von den vierer-Abteilen gab es lediglich drei, der Rest waren Schrankfächer mit Betten, diese Fächer erinnerten mich irgendwie an eine Pathologie.
Das Bett war erstaunlich bequem und ich habe doch ein paar Stunden gut geschlafen.
Zu Frühstück brachte eine Zugbegleiterin Kaffee und eine Tüte mit Semmel, Butter und Marmelade.
Leider blieb der Zug etwa zwanzig Minuten vor Bologna auf der Strecke stehen und bewegte sich über eine Stunde nicht mehr. Infos gab es natürlich keine…. Zum Glück hatte ich über zwei Stunden Puffer in Bologna. In Bologna angekommen blieb keine Zeit mehr etwas zu Essen und Trinken zu kaufen, so hatte ich lediglich eine kleine Cola und ein kleines Wasser bis zum Ziel.
Der Zug für pünktlich los ich kam an einigen bekannten Orten vorbei, die wir bereits bewandert habe und schwelgte in Erinnerungen. Letztendlich hatte auch dieser Zug zum Ende fast eine halbe Stunde Verspätung als ich endlich nach Vier in Monopoli angekommen bin.
Das Zimmer war schnell gefunden und auch nicht weit. Etwas frisch machen und dann die Beine vertreten nach 20 Stunden Zugfahrt sowie dringend Essen und Trinken besorgen. Außerdem war ich noch in der Kirche bei der Schwarzen Madonna und habe eine Kerze angezündet – in der Hoffnung, dass auf der Wanderung alles gut geht.
So kamen am Ende doch noch 10.997 Schritte und 6,49 Kilometer zusammen.
Ich freue mich jetzt auf den 1. Wandertrag morgen, der Bericht folgt natürlich abends.
In diesem Jahr werden wir an jedem Tag der Wanderung auf unseren social-Media Kanälen Gutscheine Wolfratshauser Geschäfte und Firmen verlosen.
Vielen Dank noch einmal an alle Gutscheinspender!
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Viel Spaß beim Mitmachen und fleißig weitersagen.