Bianca und Ina

Biwalkin

Monopoli - Taranto

Die 12. Etappe

Cesareo - San Pietro in Bevagna

Zunächst bin ich sehr froh, diesen Bericht schreiben zu können. Danke lieber Gott. Aber dazu später mehr.

Ich startete nach einer guten Nacht gegen viertel vor acht zu meinem Frühstückscafe, es war nicht weit und ich hatte einen schönen Blick auf das Wasser. Es gab wie meistens Caffè und Cornetto. Um kurz nach acht machte ich mich auf den Weg, es waren heute nicht so viele Kilometer geplant und der meiste Weg war an der Straße entlang. Leider war diese heute nicht parallel zur Küste und die Aussicht entsprechend unschön. Dazu kam, dass gefühlt ganz Italien heute ihre Motorräder und Autos spazieren fahren musste und so war die Straße sehr stark befahren. Ich entschied mich dann doch für den Wanderweg, was sich später noch als großer Fehler herausstellen sollte.

Die Aussicht war am Wasser natürlich bedeutend besser, die Wege leider nicht.

Immer wieder stand ich vor unüberwindbaren Hindernisse und musste mir alternativen suchen. Gegen viertel nach elf konnte ich in Punta Prosciutto meine Mittagspausen an einem herrlichen Strand machen. Ich musste weiter auf Wanderwegen, da die Straße noch einige Kilometer entfernt war. Erneut stieß ich auf viele Hindernisse und konnte diese zumeist gut umgehen. Als ich erneut vor überschwemmten Wegen stand und wieder einen Ausweg finden musste, wollte ich auf einen vermeintlichen Weg mit altem vertrocknete Schilf ausweichen, doch leider stellte sich dieser als Brackwasser da. Ich versank bis zu den Schultern im stinkenden Wasser, meine Schuhe wurden vom Boden angesaugt, ich konnte das gegenüberliegende Ufer nur mit mühe erreichen, jedoch nicht aus dem Wasser steigen. Der schwere Rucksack und der Moorboden zogen mich immer weiter nach unten. Am Ufer waren ausser vereinzelten Grasbüscheln keine Hilfsmittel zum festhalten zu sehen, so versuchte ich irgendwie die Böschung hinaufzukommen. Einige der festeren Grasbüscheln hielten dann doch stand und ich kam letztlich doch irgendwie herausgekrochen.

Ich fühlte mich in diesem Moment wie Andrew in dem Film „Die unendliche Geschichte“.

Raus aus dem Wasser war ich nun, es fiel mir aber sehr schwer aufzustehen, den nun war auch noch alles voller Wasser und Schlamm, meine Kraft war fast aufgebraucht, es gelang mir irgendwie trotzdem und ich entledigte mich sofort der nassen und schweren Sachen.

Nun habe ich auch gelernt, warum ich all meine Sachen in wasserdichten Packbeuteln habe und warum ich ein Handtuch dabei habe und ein zweites Paar Schuhe sowie eine zweite Powerbank und und und ……

Ich zog mir trockene Sachen an und vertraute das stinkende Zeug in einem wasserdichten Beutel. Meine Bauchtasche verstaute ich ebenfalls darin. Als ich erstmal trocken gelegt war setzte ich mich auf den Rucksack und erholte mich von dem Schreck. All meine Telefonjoker waren nicht erreichbar und ich der Verzweiflung nah, doch dann haben die meisten zurückgerufen und mich wieder aufbaut.

So konnte ich die übrigen zehn Kilometer noch mit Turnschuhen zurücklegen. Mein Weg führte mich auf schnellstem Wege zur nahegelegenen Straße, auch wenn diese heute vielbefahrene war, erschien es mir sicherer.

Hier konnte ich dann gegen kurz nach zwei auch noch eine Bar an der Straße finden und genehmigte mir ein Cola und ein Bier.

Um kurz vor drei erreichte ich endlich meine Unterkunft. die Hausherren sind sehr nett und wohnen direkt nebenan. Ich bekam einen Caffè und ein Wasser und dann begann ich mit der Spurenbeseitigung.

Alles wieder sauber und frisch, dank der Sonne und des Windes sollte bis heute Abend alles trocken sein. Nur die Schuhe, die machen mir ein wenig Sorgen, im Zweifel werde ich die letzten Kilometer morgen und übermorgen dann wohl in Turnschuhen gehen müssen. Mal sehen.

Jetzt werde ich schauen ob ich noch irgendwo was zu essen und zu trinken bekomme oder ob ich aus den Vorräten leben muss.

Schönen Abend Euch und bis morgen.


 

 

 

 

Durch Klick auf den nachfolgenden YouTube Button könnt Ihr unser heutiges Filmchen anschauen, es lohnt sich auch heute wieder.

Auch heute der Hinweis auf unser Gewinnspiel. Wir freuen uns auch heute auf Eure zahlreiche Teilnahme.

Ich habe heute insgesamt 27,31 Kilometer und je 50 Höhenmeter bergauf und bergab zurückgelegt. Hierfür benötigte ich 39.269 Schritte.

Heute verlosen wir folgende Gutscheine und bedanken uns recht herzlich für die Unterstützung

- Bernhofer Chocoladenmanufaktur

Durch Klick auf den jeweiligen Button erfährst Du mehr über den jeweiligen Gutscheinspender.

12. Etappe

Die 12. Etappe steht unter dem Motto

"Eltern-Kind-Gruppen"

Bürger für Bürger ist ein Nachbarschaftshilfe-Verein, d.h. einer hilft dem anderen. Das gilt in besonderem Maß auch für den Bereich Mutter-Kind, denn ohne die tatkräftige Unterstützung von Müttern und Vätern ist es uns nicht möglich, unsere Veranstaltungen durchzuführen oder die Gruppennachmittage unterhaltsam zu gestalten.

Wir möchten es den Eltern in Wolfratshausen und Umgebung erleichtern,

• als neu zugezogene Eltern schneller Kontakte zu anderen Eltern zu finden
• dass nicht nur “Erstlings-Mütter bzw. -Väter” Freundschaften zu Müttern / Vätern
mit Kindern im gleichen Alter aufbauen können.

Unsere Eltern-Kind-Gruppen beginnen für Kinder ab ca. 3 Monaten. D.h. es handelt sich am Anfang mehr um eine Stillgruppe, die sich dann langsam über die Baby-Gruppe bis zur Eltern-Kind-Gruppe entwickelt.

Unsere Gruppen, die nach Alter eingeteilt werden, finden einmal pro Woche am Nachmittag für ca. 1 ½  Stunden in der Kräuterstraße 29 in Wolfratshausen statt.

Nähere Infos zum Ressort - klicke auf den Ressort-Button

06. April 2026

Montag, 06.04.2026

Geplant haben wir Folgendes:

Heute am Ostermontag startet der Tag in Gallipoli. Es geht erneut am Meer entlang. Wir kommen durch Rivabella Gallipoli und Santa Maria al Bagno, weiter gehts Richtung Santa Caterina vorbei am Parco Naturale Rtgionale die Proto Swlvaggioi e Palude del Capitano bis nach Torre Inserraglio. Hier werden wir die kommende Nacht verbringen.

Auch für die 12. Etappe gibt es ein paar interessante Informationen zur Gegend, in der wir Wandern werden:

Rivabella Gallipoli liegt eingebettet zwischen Pinienwäldern und Dünen. Hier gibt es lediglich Einwohner, es ist ein beliebter Urlaubsort der Italiener.

Santa Maria al Bagno ist bekannt für seinen mittelalterlichen Küstenturm, des Turm des Galatena-Flusses, umgangssprachlich als "Die vier Säulen" bekannt wegen seiner Struktur aus vier sich wiederholenden Säulen.

Santa Caterina ein charmanter Küstenort im Salento Apulien, direkt angrenzend liegt der regionale Naturpark Porto Selvaggio, ein weitläufiges Schutzgebiet mit Pinienwäldern, Wanderwegen und einer berühmten Bucht mit Kieselstrand und Süßwasserquelle.

Der Parco Naturale Regionale di Porto Selvaggio e Palude del Capitano ist eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete Apuliens. Besonders interessant sind die archäologischen Schätze, in der Baia di Uluzzo befindet sich die Grotta del Cavallo, in der die ältesten Überreste des Homo Sapiens in Europa gefunden wurden, diese sind ca. 45.000 Jahre alt.

Bericht zur 12. Etappe folgt unten ...

biwalkin.de

Ina Großmann-Stangl und Bianca Bauer

info@biwalkin.de

Bürger für Bürger Nachbarschaftshilfe Wolfratshausen e.V.

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