biwalkin 5.0
Es war wieder soweit, das nächstes Abenteuer wartete diesmal zunächst nur auf mich, Ina konnte leider verletzungsbedingt nicht starten.
Am 24.03.2026 starten ich also zum Hauptbahnhof München, von dort startete ich planmäßig um 20:03 Uhr mit dem Nachtzug nach Bologna.
Der Anschlusszug fuhr planmäßig um 8:00 Uhr in Richtung Monopoli. In Monopoli bin ich um 15:35 Uhr gelanden.
Für die Nacht hatte ich bereits ein Zimmer in der Unterkunft Fanfulla gebucht, damit ich am 26.03.2026 gut ausgeruht die diesjährige 1. Etappe starten konnte.
Unser Plan sieht folgende Etappen vor:
Tag 1: Monopoli - Torre Cane
Tag 2: Torre Cane - Pantanagianni
Tag 3: Pantanagianni - Brindisi
Tag 4: Brindisi - Casalabate
Tag 5: Casalabate - San Foca
Tag 6: San Foca - Otranto
Tag 7: Otranto - Castro
Tag 8: Castro - Santa Maria di Leuca
Tag 9: Santa Maria di Leuca - Torre San Giovanni
Tag 10: Torre San Giovanni - Gallipoli
Tag 11: Gallipoli - Porto Cesareo
Tag 12: Porto Cesareo - Manduria
Tag 13: Manduria - Pulsano
Tag 14: Pulsano - Taranto
Tag 15: Taranto - Bari
Nachfolgend noch ein paar Eindrücke der letzten Wanderungen auf dem Weg um den italienischen Stiefel:
Monopoli - Taranto
Die 1. Etappe
Monopoli nach Torre Cane
Heute Früh habe ich meine Reste von gestern Abend gefrühstückt, ein Käse Schinken Brot und Wasser. In den Supermarkt musste ich nicht mehr, die Verpflegung für heute hatte ich bereits gestern gekauft. Auf der Suche nach Kaffee kam ich gut voran, es sollte allerdings fast neun Kilometer dauern, bis ich endlichen zu einem Café kam.
Auf dem Weg dorthin hatte ich gleich nach dem Start einen Irrweg Vormittag, eine Baustelle verhinderte den ursprünglich geplanten Weg, mit ein paarmal vor und zurück habe ich dann doch einen Weg gefunden und wurde mit wunderschönen Buchten entlang des Weges belohnt. So unglaublich schöne Terrassenfelsen und türkisblaues Wasser mit teilweise Sandstrand unfassbar schön. Eine Zeitlang ging ich dann auch fernab des geplanten Weges entlang des Strandes - wunderschön.
Am oben erwähnten Café gab es dann Cappuccino und ein Sfoglia (das war die Empfehlung der netten Dame bei Biwalkin 3.0) mit Crema und Marmelade. Hervorragend.
Gestärkt ging es weiter doch schon nach kurzer Zeit stand ich vor der nächsten Baustelle und musste ausweichen, da Ina mir streng verboten hatte durch Baustellen zu gehen. So ging ich hier einen Umweg, die Mehrkilometer solle ich aber später wieder einholen.
Der Weg führte mich nun an der Straße lang, was aber kein Problem war, da kaum Autos unterwegs waren und ich lange mit iIna telefoniert habe. In Savelletri habe ich dann in einer Bar erneut Pause gemacht, nicht zuletzt um die Toilette zu benutzen, der Busch erscheint mir so alleine keine gute Alternative und so gönnte ich mir einen Café Americano und ein Cornetto mit Schokofüllung.
Gestärkt machte mich auf die letzten Kilometer, ich legte einen Zahn zu, der Regen stand schon vor der Türe und ich wollte unbedingt trocken ankommen. Nach 20 Kilometern fiel mir plötzlich ein, dass das täglich Video noch fehlte, das hatte ich nicht auf dem Schirm, darum kümmert sich normaler Weise Ina, so habe ich es nachgeholt. Jetzt waren es nur noch drei bis vier Kilometer bis ich in der heutigen Unterkunft ankommen sollte. Auf dem Weg dorthin hatte ich etwa eine halbe Stunde lang einen Begleithund der immer vor mir herlief und von Zeit zu Zeit sich umdrehte und auf mich wartete. Am Ende eines Campingplatzes hat er mich dann verlassen.
In Torre Canne angekommen fand ich schnell die Unterkunft und bezog mein Zimmer.
Nach einer ausgiebigen Dusche und dem täglichen Wäschewaschen machte ich mich auf den Weg zu einem Supermarkt oder Ähnliches. Es war nicht so leicht einen geöffneten Markt zu finden, ich befinde mich hier in einer Geisterstadt, alle Läden und Restaurants sind geschlossen, die Häuser alle leer. Im Sommer ist hier sicher die Hölle los. Irgendwann kam ich dann zu einem Minimarket der gerade öffnete, dort konnte ich mir Wasser und ein Bierchen fürs Abendessen kaufen. Zu Essen habe ich heute noch meine eigentliche Mittagsverpflegung, die habe ich ja bekanntlich ausfallen lassen.
Für Morgen früh habe ich bereits ein Frühstück hier im Café, welches zur Unterkunft gehört, geordert.
Die heutige Etappe bin ich für das Resort Babysitterbörse gelaufen, über den Link oben könnt Ihr mehr darüber erfahren.
Ab heute gibt es wieder täglich unser Gewinnspiel auf Instagram/Facebook, schau vorbei.
Denkt bitte daran, dass es sich um eine Spendenwanderung handelt, gerne könnt Ihr über den QR-Code per Paypal oder auf bfb-Wor.de spenden. Ganz lieben Dank!
Durch Klick auf den nachfolgenden YouTube Button könnt Ihr unser heutiges Filmchen anschauen, es lohnt sich auch heute wieder.
Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein Gewinnspiel an dem man auf unserem Instagram- und Facebook-Profil teilnehmen kann. Dort wird täglich eine Frage zum vergangenen Tag gestellt und unter allen Richtigen Antworten mittels Zufallsgenerator ein Gutschein verlost. Wir freuen uns auf rege Teilnahme.
Gewandert bin ich heute 23,28 Kilometer und mit Supermarkt Suche 27,34 Kilometer, dafür brauchte ich 39.493 Schritte
Heute verlosen wir folgende Gutscheine und bedanken uns recht herzlich für die Unterstützung
- Pamukkale
- Cristallo
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Monopoli - Taranto
Die 2. Etappe
Monopoli Punto prosciutto
Heute Morgen bin ich nach eine leckeren Caffè und einem Cornetto mit Schokolade bei herrlichem Sonnenschein zunächst am Strand entlang gelaufen. Super schön allerdings war der Sand sehr tief und das Gehen entsprechend anstrengend. Nach einer halben Stunde etwa konnte ich auf eine Straße abbiegen und hatte somit wieder festen Boden unter den Füßen. Ich war sehr dankbar für die nächsten Meter auf der Straße, auch wenn diese direkt neben der Autobahn entlang führte. Leider musste ich nach einer weiteren halben Stunde zurück zum Strand und wieder durch den Sand bis ich gegen halb 12 am Hafen von Villanova in der Commune di Ostuni ankam und dort endlich mein 2. Frühstück in Form von Caffè und Cornetto ohne Füllung bekam. Weiter ging es auf dem Wanderweg via del Procaccio, dieser war gut zu gehen und ich kam voran. Die Regenwolken verfolgten mich bereits und als ich auf dem Pilgerweg PUGLIA ankam, auf dem Stein konnte ich einen Sticker hinterlassen, begann es auch schon zu Regnen, ich musste also mein Regencape hervorholen den es sah nicht so aus als ob es bald wieder aufhört. Der Regen dauerte tatsächlich nicht so lange, etwa 20 Minuten, aber dafür relativ stark. Ich lief noch immer am Wasser entlang und genoss die tolle Aussicht und die vielen wunderschönen Buchten und Klippen. Als nächstes kam ich zum halb zerfallenen Torre Pozzella. Langsam brauchte ich dringend mal eine Pause, da alles nass war konnte ich nicht einfach halten und hoffte auf ein Café in der nächsten sichtbaren Ortschaft. Leider sind zu dieser Jahreszeit alles nur Geisterstädte und somit alle Geschäfte und Restaurants geschlossen. In Torre Santa Sabina sollte ich Glück haben und fand ein offenes Café. Dort gönnte ich mir einen Schinken-Käse-Taste und einen weiteren Caffè. Vorsichtshalber nahm ich noch einen weiteren Toast mit, da ich mir fast sicher war, heute keinen Laden mehr zu finden, also sollte das mein Abendessen werden.
Weiter ging’s, nach kurzer Zeit musste ich erneut in Richtung Strand abbiegen und die letzten vier Kilometer lief ich nun schon wieder im Sand. Der angegebene Weg wurde irgendwann zum Fluss und ich musste weiter durch den tiefen Sand. Es nahm einfach kein Ende, die Schöne Aussicht konnte meine Laune nun auch nicht mehr heben und so schimpfte ich vor mich hin, es hörte mich ja eh keiner.
Um 16:40 Uhr habe ich dann endlich bei erneut einsetzendem Regen das Ferienhaus erreicht. Ich sollte schnell entschädigt werden für die vergangenen Strapazen, denn es gab eine Waschmaschine und so konnte ich meine Kleidung ordentlich waschen und musst nicht mit der Hand ran. Leider dauerte die Freude nicht lange an, denn als ich gerade unter der Dusche stand fiel der Strom im Haus aus. Also duschte ich im halbdunklen fertig und überprüfte die Sicherungen, die waren jedoch nicht schuld am Stromausfall. Ich kontaktierte den Vermieter, die Antwort lies auf sich warten und kam erst eine halbe Stunde später. Ein weitere Sicherungskasten befindet sich vorm dem Haus in der Mauer zur Straße. Strom ging wieder, das Spiel spielte ich allerdings einige Male, vermutlich ist die Klima zum heizen, die Lichter und die Waschmaschine Zuviel des Guten, also verzichte ich bis die Waschmaschine fertig ist auf Wärme und hab mir alles angezogen was nicht in der Waschmaschine ist um nicht zu erfrieren.
Immerhin gibt es Tee und den Toast von heute Nachmittag.
Ich habe heute 97 der teils atemberaubenden Buchten gezählt, vermutlich sind es noch viel mehr gewesen unglaublich beeindruckend und wunderschön. Wirklich eine Reise wert.
In diesem Sinne Gute Nacht.
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Denkt bitte an unser Gewinnspiel auf Instagram und Facebook.
Wir haben heute insgesamt 32,54 km zurückgelegt. Hierfür habe ich insgesamt 48860 Schritte benötigt.
Heute verlosen wir folgende Gutscheine und bedanken uns recht herzlich für die Unterstützung
- Pamukkale
- MC Donalds
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Monopoli - Taranto
Die 3. Etappe
Pantanagianni - Brindisi
In der letzten Nacht habe ich leider nur in Etappen geschlafen, es gab mehrere heftige Gewitter die mich immer wieder aufweckten. Ich bin dann bereits um halb Sieben aufgestanden und kochte mir eine Tasse Tee bevor ich losging. Die Vermieter hatten mir noch einen Supermarkt empfohlen, der auf haben sollte, auch Google schrieb, dass dieser offen hat. Knapp zwei Kilometer von der Unterkunft entfernt wurde ich eines besseren belehrt, dieser und auch alle anderen Supermärkte und Minimärkte hatten geschlossen. So machte ich mich ohne zusätzlichen Proviant auf den Weg. Zum Glück habe ich gestern wohl wissend das restliche Wasser aus meiner Trinkblase nicht weggeschüttet und so hatte ich noch etwa einen Liter Wasser und meinen von zu Hause mitgebrachten Proviant in Form von Riegeln zur Verfügung.
Zunächst wanderte ich in Richtung des Naturschutzgebiets La Riserva Naturale di Torre Cuaceto vorbei an einem alten und verlassenen Militärgebiet bis ich am Ende des Weges auf Polizia und Security traf und diese mich erst nicht weitergehen lassen wollten, ich sollte umkehren. Dies war keinesfalls einen Option und so erklärte ich den netten Herren, mittels meiner Karte auf Koomot wo ich hin will und das ich nicht umdrehen kann. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist in der Nacht ein Teil der Klippe abgebrochen und deshalb ist alles gesperrt. Ich durfte dann durchgehen und musste aber sofort die kommende Straße auf der anderen Seite nutzen. So bin ich dann ein paar Extrameter in Richtung Autobahn gegangen und dort führte mich der Weg dann Kilometerweit entlang der Autobahn, welche etwa einen Meter höher lag.
Langsam bekam ich Hunger und machte mich über zwei Riegel her, die stillten den ersten Hunger und dank des Rückenwindes kam ich gut voran. Immer wieder wollte mich das Navi Richtung Klippe schicken, aber ich blieb lieber mal auf der Straße, die Wanderwege waren dank der Unwetter der vergangen Nacht ohnehin alle zu Flüssen geworden oder hatten zumindest riesige Pfützen. Die Straße war heute mein Freund, sie führte eh entlang der Küste und ich hatte eine wunderschöne Aussicht. Ich kam an einigen Torre vorbei und hatte Brindisi schon längst im Blick.
Gegen zwölf Uhr legte ich auf einem Stein eine Pause ein, jedoch hielt ich es nicht lange aus, der Wind war so stark und ich hatte im Nu kalte Füße und Hände, also schnell weiter.
Am Militärflughafen vorbei kam ich gegen 13.30 Uhr endlich zu meinem ersehnten Caffè und dazu gab es eine heiße Pizzatasche und eine Cola. Frisch gestärkt konnte ich mich auf die letzen Kilometer machen.
Kurz vor dem Ziel musste ich noch das Wasser mit einer Fähre überqueren, diese fährt laut Plan alle 20 Minuten und die nächste sollte in 5 Minuten kommen. Also Rücksack runter und schnell noch ein Video für Instagram und Facebook machen bevor es weiterging. Ich saß mit dem Rücken zum Wasser, da der Wind aus dieser Richtung kam und verpasste prompt die Fähre oh man also nochmal 20 Minuten warten…..
Die nächste Fähre brachte mich gut übers Wasser und von hier war es nur noch ein knapper Kilometer bis zum Hotel.
Das Hotel ist heute zwar relativ günstig, allerdings aus den 60er Jahren und es wurde definitiv seither nichts gemacht. Egal, eine Dusche, ein Bett und eine Heizung gibt es mehr brauche ich nicht.
Frisch geduscht ging ich zurück zum Hafen, denn da stand heute noch ein Videotelefonat mit unseren lieben Senioren beim geselligen Nachmittag an. Darauf freute ich mich schon den ganzen Tag. Leider hat die Technik nicht so ganz mitgemacht, aber Agnes hat es super gelöst. Zuerst konnten mich und die schöne Umgebung alle auf der Leinwand sehe aber leider nicht hören, dann konnte man mich hören aber nicht mehr sehen, egal, es ging auch so und es konnten heute während der Veranstaltung vier Gutscheine an die Senioren verlost werden.
Ich freue mich schon auf das Telefonat mit den Senioren bei der Gymnastik im Sitzen.
Heute gönne ich mir noch ein Abendessen im einem der vielen Restaurants hier in der Nähe, damit ich morgen gestärkt weiterwandern kann.
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Ein Hinweis geht noch in Richtung unseres täglichen Gewinnspiel auf Instagram und Facebook.
Ich habe heute insgesamt 32,76 km zurückgelegt, davon 80 Höhenmeter bergauf und 90 Höhenmeter bergab. Ich benötigte hierfür insgesamt 47.483 Schritte.
Heute verlosen wir folgende Gutscheine und bedanken uns recht herzlich für die Unterstützung
- MC Donald´s
- max. Leben
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Monopoli - Taranto
Die 4. Etappe
Brindisi nach Casalabate
Die letzte Nacht war nicht wirklich erholsam, das Hotel aus den 60ern ist auch noch genau so inklusive Personal, war sehr laut, die Fenster nur einglasig was jedes vorbeifahrende Auto klingen ließ als ob es direkt durch das Zimmer fährt.
Die Klimaanlage wollte einfach nicht heizen sonder ausschließlich kühlen, demnach war auch meine Kleidung heute Morgen nicht ganz trocken. Egal, ich startete schon ziemlich früh, bereits gegen 7:20 Uhr. Ich hatte heute erneut über 30 Kilometer auf dem Plan, da es vorher keine vernünftige Unterkunft zu finden gab. Ich hoffte dafür morgen entsprechend weniger gehen zu müssen.
Frühstück gab es mal wieder keins, die Cafés in Brindisi hatten noch geschlossen da heute Sonntag ist, machen diese erst gegen 8 Uhr auf. Ich hatte aber bereits gestern Abend im Supermarkt Proviant für heute eingekauft da ich mir sowas schon gedacht habe.
Zunächst musste ich die Stadt verlassen was mich erst noch durch hässliche Industriebauten führte ehe ich auf den schönen Wanderwegen ankam. Diese hielten allerhand Überraschungen bereit, zum Teil tiefe Pfützen und rutschiger Matsch oder der Weg war direkt zum Fluß geworden. Irgendwie kam ich aber relativ trocken durch. Ich kam entlang von Olivenplantagen und Weinfeldern, allerhand verlassener oder gar baufälliger Häuser und ein Paar landwirtschaftliche Anwesen die natürlich von bellenden Hunden bewacht wurden. Einer dieser Hunde kam auch direkt auf mich zu und bellte wie verrückt. Er umkreiste mich mehrfach und lief dann hinter mir her. Ich versuchte ruhig zu bleiben und tippte ein paar Wörter in einen WhatsApp-Chat da schleckte mir dieser Hund plötzlich und unerwartet die linke Hand ab, das Herz fiel mir sofort und ihr Hose, was wenn er jetzt zubeißt??? Das Ende der Mauer des Grundstückes war nicht mehr weit und ich hoffte er bleibt dort stehen, genau so war es zum Glück auch.
Ich musste den Weg ein paarmal umplanen, da die angegebenen Wege nicht begehbar waren und so lief ich heute den größten Teil an einer etwas mehr befahrenen Straße entlang, nicht ganz ungefährlich, die tollen Italiener müssen nämlich genau auf meiner Höhe überholen und da bleibt dann wenig Platz für mich über…. Es ist zum Glück alles gut gegangen und ich freute mich auf einen schönen Weg am Meer entlang, den sollte ich auf den letzten neun Kilometern auch bekommen. Zuvor musste ich noch die Entscheidung treffen eine abgesperrte Strasse weiter zugehen trotz Verbotsschilder oder noch mal 900 Meter Umweg in Kauf zu nehmen. Ich entschied die Absperrung zu durchqueren, es ist alles gut gegangen.
Als ich weiter so an der Straße langlief blieb plötzlich ein älterer Italiener in einem Fiat Panda stehen und fragte mich ob er mich mitnehmen kann ich lehnte freundlich mit no Grazie ab, das musste ich aber mindestens drei mal wiederholen ehe er weitergefahren ist.
Nach über 20 Kilometern habe ich dann gegen halb eins auch endlich meinen ersten Caffè bekommen und gleich noch einen Cappuccino hinterher. Weiter ging’s direkt am Wasser entlang, heute war der Sand gut begehbar, er war nicht so tief. Die Aussicht auf das Meer herrlich wie immer. Teilweise waren es auch extra angelegte Holzwege, welche allerdings manchmal von Sandverwehungen blockiert waren.
Ich frage mich, wieso ich ausschließlich an Geisterstädten vorbeikomme die aussehen als wäre da mindestens seit fünf Jahren keiner mehr gewesen. Die Natur holt sich Stück für Stück das Land zurück, wann beginnen die Leute für die Saison vorzubereiten? Äußerst komisch.
Endlich im Hotel angekommen haben mich schon zwei sehr nette Herren erwartet und direkt umsorgt. Ich bekam gleich mal was zu Trinken und teilte dann mit, dass ich zuerst mal duschen möchte und danach gerne ein Bier trinken wolle. Sie zeigten mir meinen Bungalow, der ist toll und es gibt eine funktionierende Heizung - Hurra.
Ich bin offensichtlich der einzige Gast
Jetzt sitze ich hier und trinke mein Bier während ich diesen Bericht schreibe, einer der Herren hat mir ungefragt Focaccia mit kalten Pommes vorbeigebracht, schmeckt hervorragend.
Leider muss ich morgen doch länger gehen als erwartet, am ursprünglichen Ziel in 19 Kilometern gibt es leider keine Unterkunft unter 200 Euro, das will ich mir nicht leisten und habe eine Unterkunft in weitern 10 Kilometern Entfernung gebucht. In Summe sind es morgen wieder 30 Kilometer, aber vielleicht kann ich ein Stück mit einem Bus oder Taxi fahren, ich werde sehen was der Tag bringt.
In diesem Sinne einen schönen Abend und bis morgen.
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Auch heute gibt es wieder was zu gewinnen, schaut einfach auf unserer Instagram oder Facebook Seite vorbei.
Ich habe heute insgesamt 31,45 km zurückgelegt, davon 80 Höhenmeter bergauf und 80 Höhenmeter bergab. Hierfür brauchte ich insgesamt 47.025 Schritte.
Heute verlosen wir folgende Gutscheine und bedanken uns recht herzlich für die Unterstützung
- Genussvoll
- Body Street
- Cristallo
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Monopoli - Taranto
Die 5. Etappe
San Loca nach San Cataldo
Die vergangene Nacht war ziemlich gut, bis ca. drei Uhr morgens, da bin ich aufgewacht und fast erfroren. Ich musste die Klimaanlage anschalten um zu heizen, die war leider sehr laut und ich habe letztendlich meine Kopfhörer genutzt um wieder einschlafen zu können. Ich bin trotzdem gut erholt um sieben Uhr aufgestanden und freute mich auf das tags zuvor angekündigte Frühstück. Schon alles gepackt und fertig gemacht ging ich zum Frühstück und ich war tatsächlich der einzige Gast im dem Resort, das Buffet war nur für mich und hervorragend. Gut gestärkt startete ich in den Tag, es lag erneut eine weite Strecke vor mir.
Zunächst musste ich an der Hauptstraße entlang laufen, die war aber nicht all zu viel befahren. Ich lief wie schon so oft durch Geisterstädte, ich frage mich immer noch wie es hier im Sommer aussieht, kehrt dann Leben hier ein oder sind es tatsächlich Geisterstädte??? Die Saison beginnt hier wohl erst Ende Juni, da geht noch was.
Die Straße nahm kein Ende, aber ich kam gut voran. Ich konnte das Meer die ganze Zeit hören, nur sehen konnte ich es noch nicht. Gegen elf kam ich zu einer Militärzone und überlegte ob ich da durchgehen kann, es wären mindestens drei Kilometer gesparrt, ich überlegte lange hin und her und entschied mich dann doch für den Umweg. Später sollte sich rausstellen das es die richtige Entscheidung war. Fast während des gesamten Weges um das Militärgebiet hörte ich Schießübungen und war dann froh über den Umweg.
Gegen viertel vor eins kam ich endlich zum erwarteten Naturschutzgebiet Le Cesine, es ist wohl auch ein WWF Schutzgebiet, hier sollte ich gegen eins nach mehr als zwanzig Kilometern endlich eine super Pausenbank finden um mich ein wenig auszuruhen, ich hatte ja noch weitere 15 Kilometer auf der Uhr. Als ich dem Weg durch das Naturschutzgebiet weiter folgte kamen mir tatsächlich zwei joggende Menschen entgegen und ein Läufer kam von hinten. Das war bis dahin auch die einzige lebendige Begegnung. Auf dem Weg waren einige Warnschilder vor Wölfen aufgestellt, ich hoffte auf keine Begegnung. Ist gut gegangen.
Nach 26 Kilometern kam ich endlich an die ersehnte Küste und wurde für die vergangenen Strapazen mit herrlichen Ausblichen auf das wunderschöne Meer und die atemberaubende Küste belohnt. Die letzten Kilometer konnte ich an der Küste entlang laufen und neue Energie tanken.
An der Unterkunft musste ich noch einige Zeit auf die Vermieter warten, in dieser Zeit habe ich mit Ina telefoniert, sie ist zwar auf dem Weg der Besserung, aber die Heilung dauert eben seine Zeit und sie wird nicht nachkommen können. Sehr schade aber eben nicht änderbar. Gute Besserung Ina an dieser Stelle. Nächstes Jahr klappt es wieder gemeinsam.
Die Unterkunft ist sehr modern ausgestattet, sauber und warm. Ich bin geduscht, die Wäsche ist gewaschen auf in den Ort. Im Ort gibt es wohl einige offene Restaurants und Supermärkte, da finde ich für heute Abend und morgen sicher Verpflegung. Frühstück ist wieder dabei, hierfür habe ich einen Gutschein für ein Café erhalten. Dan. Kann es morgen erneut gut gestärkt weitergehen. In diesem Sinne schönen Abend Euch
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Das Gewinnspiel findet auch heute wieder auf Instagram und Facebook statt. Wir freuen uns auch heute auf Eure zahlreiche Teilnahme.
Wir haben heute insgesamt 33,26 km zurückgelegt, davon 80 Höhenmeter bergauf und 70 Höhenmeter bergab. Hierfür brauchte ich insgesamt 47.358 Schritte.
Heute verlosen wir folgende Gutscheine und bedanken uns recht herzlich für die Unterstützung
- Pamukkale
- MC Donald´s
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Monopoli - Taranto
Die 6. Etappe
San Loca nach Otranto
Nachdem ich mir gestern Abend leckere Nudeln gekocht hatte, bin ich gegen halb zehn schlafen gegangen und habe sehr gut geschlafen, bis gegen vier erneut starke Gewitter kamen und einige Zeit dauerten. Als ich um sieben aufgestanden bin, hatte der Regen gerade aufgehört. Ich machte mich fertig und packte alles zusammen, es sollte ja ein Frühstück in einen Café in der Nähe geben. Also starte ich zunächst in Richtung Café um festzustellen, das beide möglichen Cafés noch zu waren. Also weiter zu dem kleinen Supermarkt in dem ich gestern schon war und Proviant zu kaufen. Der sehr nette ältere Italiener freute sich mich wieder zu sehen und wollte wissen, ob ich den Cammino del Salento lang gehe. Er machte mir zwei hervorragende Pane mit Wurst und Käse, darüber sollte ich mich später noch sehr freuen.
Jetzt konnte es losgehen, es war bereits kurz nach acht und ich wollte soviel Weg wie möglich im trocknen schaffen. Es dauerte nicht lange, dann kam ich bereits an die wunderschöne Küste und konnte auch einige Zeit dort entlang laufen. Gegen halb neun hat es dann wie erwartet zu Regnen begonnen. Der Regen war zeitweise so stark, dass eine normale Dusche nichts dagegen ist. Zu allem Überfluss kam heute der Wind von vorne - sehr unangenehm. Der schöne Ausblick machte es aber wesentlich erträglicher.
Gegen halb elf stand heute das Videotelefonat mit den Senioren bei der Gymnastik im Sitzen an, darauf freute ich mich schon und es war wirklich toll, wie interessiert die Senioren Fragen stellten und sich freuten mit mir Reden zu können. Für Mittag haben wir uns noch einmal zum Videotelefonat verabredet, dann nach dem Mittagstisch.
Ich stapfte weiter durch den Regen und musste mehrfach meine Route ändern, da die Wege entweder gesperrt oder durch umgestürzte Bäume oder Flüsse versperrt waren. Irgendwie kam ich durch und es hörte tatsächlich wieder auf zu Regnen. Der noch immer starke Wind von vorne trocknete mein Regencape schnell und der zweite Anruf stand an. Auch dieses Telefonat mit den Senioren vom Mittagstisch bereitete mir sehr viel Freue. Eine Dame erzählte, dass sie vor vielen Jahren mal mit dem Segelboot an dieser Küste entlanggefahren ist und sie es auch atemberaubend fand.
Für nächsten Dienstag haben wir uns wieder verabredet, dann mit hoffentlich schönerem Wetter.
Kurze Zeit später fand ich endlich eine Möglichkeit mich unterzustellen und mein Frühstück zu essen, es war bereits kurz vor zwölf. Als ich weiterging, fing es erneut an zu regnen und auch ein heftiges Gewitter war im Anmarsch, ich hatte keine Möglichkeit irgendwo einzukehren und so half es nichts, trotz Gewitter musste ich weiter. Kopfhörer raus und Böhse Onkelz - Appache und Austro-Pop auf die Ohren um den Donner nicht mehr zu hören, so ging es schnellen Schrittes weiter immer am Cammino del Salento entlang, dem ich bereits den ganzen Tag folgte.
Gegen viertel vor zwei erreichte ich Otranto, eine etwas größere Stadt, in der ich heute mein Zimmer gebucht hatte. Ich kam noch an einem wunderschönen Strand vorbei, ging durch die ebenfalls wunderschöne Altstadt hindurch um am Hafen abzubiegen und die Unterkunft auch gleich zu erreichen. Dachte ich. Dort angekommen teilte ich den Vermietern mit, dass ich da bin. Die Dame meinte ich bin falsch aber ich soll bleiben wo ich bin sie kommt. Ein paar Minuten später kam sie mit ihrem Mini an und lud mich ein um zur richtigen Unterkunft zu fahren, ein paar Meter weiter den Berg rauf stand ein zweites Gebäude mit dem selben Namen. Sie zeigte mir mein Zimmer und hielt bestimmt zwanzig Minuten einen Vortrag über die ganzen Sehenswürdigkeiten der Stadt, sehr interessant.
Um halb drei habe ich das Zimmer bezogen, geduscht, Wäsche gewaschen, Caffè getrunken und jetzt werde ich mir noch die schöne Altstadt und die Sehenswürdigkeiten von denen die Dame erzählte, anschauen und hoffentlich was leckeres zum Abendessen bekommen.
Ob ich morgen weitergehe oder Pause mache entscheide ich später.
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Auch heute der Hinweis auf unser Gewinnspiel. Wir freuen uns auch heute auf Eure zahlreiche Teilnahme.
Ich habe heute insgesamt 29,10 km zurückgelegt, davon bin ich 120 Höhenmeter bergauf und 110 Höhenmeter bergab gegangen. Dafür benötigte ich 43.943 Schritte.
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- Bernhofer Chocoladenmanufaktur
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Monopoli - Taranto
Die 7. Etappe
Ortano - Castro
Heute Morgen bin ich wie gewohnt vor dem Wecker aufgewacht und habe sehr gut geschlafen. Es gab kein Gewitter, welches mich nachts geweckt hätte.
So machte ich mich fertig und packte meine Sachen während ich auf mein Frühstück wartete. Ich kochte mir schonmal eine Tasse Kaffee , den gab es hier im Zimmer nämlich und gegen viertel nach acht kam mein Frühstück, ich staunte nicht schlecht, es hatte alles zu bieten was man sich vorstellen kann, von Rührei bis Käse, Salami, Frischkäse, Butter, Marmelade und und und….. Cappuccino gab es auch noch dazu.
Frisch gestärkt machte ich mich auf in die zu erwartende Regenschlacht.
Zuerst führte mich mein Weg an der Straße entlang den Berg hinauf, als ich die Stadt verlassen hatte ging’s weiter auf dem Wanderweg PUGLIA. Hier waren die Wege zeitweise erneut Flüsse, riesige Pfützen oder gleich Seen. Ich versuchte diese irgendwie zu umgehen, doch nach kurzer Zeit war es völlig egal, das Wasser lief von oben in meine Schuhe und der Pegel war dementsprechend schnell höher als der der Loisach. So musste ich nicht mehr auf die tiefen Pfützen achten, da es es keinen Unterschied mehr machte. Jetzt galt es nur noch aufpasse, da es entsprechend matschig und rutschig war. Irgendwann kam ich dann zurück auf die Straße und diese wollte ich auch nicht mehr verlassen, auch wenn mein Navi mich permanent auf diese komischen Wanderwege oder besser Wanderflüsse zurückführen wollte. Die Straße war eine Küstenstraße mit wunderschöner Aussicht. Trotz des Regens ist die Gegend einfach atemberaubend schön .
Es hielten heute mindesten 10 Auto an und wollten mich irgendwohin mitnehmen, sehr nett, aber ich lehnte jedesmal dankend ab.
Gegen zwölf Uhr erreichte ich Santa Ceserea Terme und ich fühlte mich zurückversetzt in das 19. Jahrhundert. Die Häuser, die Wege, alles erinnerte mich an die Kaiserzeit - wunderschöne Zeitreise. Hier traf ich tatsächlich auch auf ein paar andere Wanderer die sich gerade unterstellten.
Nun sollte es nicht mehr weit sein, ein paar Kurven noch, ich war schon komplett durchnäßt bis auf den Oberkörper, der blieb irgendwie trocken und warm. Zu allem Überfluss ging es heute permanent den Berg rauf und wieder runter und wieder rauf und wieder runter, hoffentlich hat das bald ein Ende.
Um die nächste Kurve und da war es, das heutige Ziel „Castro“, die Stadt lag unter mir und ich musste nun noch irgendwie da runter. Um die nächste Kurve war klar, dass es nur mit Treppen gehen wird, also stieg ich gefühlt tausend Stufen hinab, zum Glück gab es zeitweise Handläufe, die Stufen waren ganz schön rutschig. Von weitem sah ich schon mein gebuchtes Hotel, dieses sah aber zu und eher verlassen aus, mal sehen was mich da erwartet.
Vor der Türe angekommen war natürlich alles verschlossen und ich kontaktierte erstmal den Vermieter, angegeben war der Check In auf Booking erst ab 15:00 Uhr und jetzt war es erst halb zwei. So wartete ich zum Glück unter einem Dach und machte erstmal Brotzeit. In der Zwischenzeit hat mich mein Handy erinnert, dass es ab 14 Uhr Tickets für das Auswärtsspiel meiner Löwen in Saarbrücken gibt, so habe ich erstmal Tickets gekauft, Hurra ich habe mit der Unterstützung meines Bruder vier Stück ergattert. Danke dafür.
Kurz darauf gegen viertel nach zwei kam dann ein Herr und lies mich hinein. Das Zimmer ist super, es war schon schön warm und die Dusche richtig heiß.
Mal sehn was der Tag noch bringt und ob meine Schuhe über Nacht irgendwie trocken werden. Vermutlich ist das aber eh egal, morgen reget es voraussichtlich erneut den ganzen Tag. Ich lass mich da mal überraschen, das Zimmer für morgen ist schon gebucht und leider ganze 30 Kilometer entfernt. In diesem Sinne bis morgen.
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Auch heute findet unser tägliches Gewinnspiel statt. Wir freuen uns auf Eure Antworten.
Ich habe heute insgesamt 21,92 km zurückgelegt, davon 240 Höhenmeter bergauf und 220 Höhenmeter bergab. Ich benötigte dafür 32.407 Schritte.
Heute verlosen wir folgende Gutscheine und bedanken uns recht herzlich für die Unterstützung
- Pamukkale
- MC Donald´s
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Monopoli - Taranto
Die 8. Etappe
Castro - Santa Maria de Leuca
Nach einer guten und erholsamen Nacht ging erstmal Frühstücken. Im Frühstücksraum waren dann zwei Tische gedeckt, einmal mit zwei Tellern und einer mit einem. Offensichtlich war ich doch nich der einzige Gast. Das Frühstück war ausschließlich süß aber lecker. Ich hatte auch zwei gute Café Americano dazu. Zurück im Zimmer packte ich meine Sachen und machte mich erneut bei Regen auf den Weg.
Der Regen war anfangs nicht so stark wie die letzten Tage und somit erträglicher. Ich ging erneut entlang des Cammino del Salento und entschloss mich auf der Hauptstraße entlang zu gehen, da ich keine Lust auf knöcheltiefes Wasser hatte und sicher ans Ziel kommen wollte. Meine ursprüngliche Planung sollte sich dadurch auch etwas verkürzen. Nach kurzer Zeit setzte allerdings wieder dieser unglaublich starke Regen ein, der einem durch und durch geht.
Entlang der Küstenstraße kamen mir heute einige Male Radfahrer in Gruppen oder auch einzeln entgegen und grüßten mich alle freundlich, einige haben sogar im Vorbeifahren meine Hand abgeklatscht.
An eine Pause war heute nicht zu denken, es gab einfach keine Möglichkeit sich unterzustellen oder hinzusetzen. So marschierte ich ziemlich flott dahin um schnell ans Ziel zu gelangen. Erschwert war der Weg heute zusätzlich von einem ewigen Bergauf und Bergab, meine Fußsohlen merkte ich deshalb heute ganz schön. Die erneut atemberaubende Küste entschädigte mich aber auch heute.
Gegen zwei tauchte nach einer weiteren Kurve der schon erwartete Leuchtturm Le Biancarte auf, dieser soll der südlichste Leuchtturm des Absatzes sein und Santa Maria de Leuca somit nicht mehr weit.
Weitere zehn Minuten weiter stand ich überhalb der Stadt und vor der Basilica Santuario Santa Maria de Finibus Terrae. Eigentlich wollte ich nur noch zur Unterkunft, hier konnte ich allerdings nicht wiedersehen und ging hinein. Richtige Entscheidung, es war eine wunderschöne Basilica. Als ich so durch die einzelnen Räume schlenderte und staunte, kam ich durch eine offene Türe in einen Hinterhof dort kam mir eine Nonne entgegen und grüßte freundlich. Als ich einen Ausweg suchte hier wieder rauszukommen und feststellte, dass auch die Türe durch die ich kam mittlerweile verschlossen war stand ich an der Mauer mit Blick zur Stadt und überlegte wie ich aus der Nummer wieder rauskomme. Als ich gerade eine Treppe entdeckte und diese hinunter gehen wollte kam die Nonne von vorher mir hinterher und rief immer wieder Seniora Seniora und irgendetwas auf italienisch, sie gab mir zu verstehen, dass ich ihr doch bitte folgen soll. So folgte ich ihr und sie brachte mich zu der Türe aus der ich gekommen bin und lies mich wieder hinein.
Vorne aus der Basilica raus folgte ich meinem Weg, ich ahnte schon, dass es jetzt irgendwie Bergab gehen muss, da die Stadt ja ein ganzes Stück weiter unten lag. So kam ich an eine Treppe mit erneut unzähligen Stufen und machte mich auf den Weg, es war nicht ganz so einfach dort runterzugehen, um einen sehr rutschig und zum anderen waren die Stufen alle unterschiedlich hoch. Meine Beine merkte ich schon deutlich und so ging ich sehr sehr langsam hinunter. Die Unterkunft war schnell gefunden aber leider noch geschlossen. Ich schrieb mal wieder die Vermieter an und bekam nach einiger Zeit den Hinweis, dass der Check in erst in einer halben Stunde im benachbarten Hotel möglich wäre. Wenigstens standen Stühle vor der Türe und so machte ich erstmal eine kurze Pause und verputzte meine Brotzeit die ich mir am Vortag noch gekauft hatte.
Der nette Herr im Hotel erklärte mir, dass ich die Möglichkeit hätte am Abend im Hotel zu essen, da es dort ein Restaurant gibt welches im 19:30 Uhr öffnet, das Frühstück würde auch ab 7:30 Uhr im Hotel stattfinden. Dann brachte er mich in meine Unterkunft und ich stellte fest, dass das hier eine Hochzeitslocation sein musste, die Einrichtung spricht dafür und im Moment bin ich auch wieder der einzige Gast in diesem großen Haus. Alles sehr stilvoll eingerichtet und echt schön. Das beste, es gibt funktionierende Heizkörper, so werden meine Schuhe über Nacht sicher trocken.
Nun suche ich mir noch einen Supermarkt, da morgen Feiertag ist bekomme ich sonst vermutlich keine Verpflegung.
In diesem Sinne schöne Grüße aus Bella Italia
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Auch heute der Hinweis auf unser Gewinnspiel. Wir freuen uns auch heute auf Eure zahlreiche Teilnahme.
Ich habe heute insgesamt 30,19 km zurückgelegt, davon 650 Höhenmeter bergauf und 650 Höhenmeter bergab. Hierfür benötigte ich 43.944 Schritte.
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Monopoli - Taranto
Die 9. Etappe
Santa Maria di Leuca - Torre san Giovanni
Geschlafen habe ich vergangene Nacht zwar wie im Himmel war aber leider laufend wach. Trotzdem gut erholt bin ich erstmal gegen halb acht zum Frühstücken gegangen, wie erwartet war ich erneut alleine mit einem riesigen Buffet. Ich habe richtig gut gefrühstückt und Paolo hat sich mit mir gefreut und seine Deutschkenntnisse erneut erprobt.
Fertig gefrühstückt ging ich zurück in meine Hochzeitssuite und packte meine Sachen.
Los ging es dann bei ein wenig Sonnenschein und Wolken im mix ️ gegen kurz vor neun. Heute hatte ich noch eine Mission zu erfüllen, Katja hatte mir einen Wanderstein mitgegeben, den ich irgendwo in Italien liegen lassen sollte, dieses Irgendwo habe ich mir für den südlichsten Punkt des Absatzes aufgehoben und so habe ich heute den Wanderstein an einem schönen Ort abgelegt. Weiter ging es mit durchwachsenem Wetter immer an der Straße entlang. Auf die Wanderwege verzichtete ich zunächst noch da hier die Pfützen doch noch etwas tief sind.
So traf ich auch heute wieder auf einige Radfahrer und der ein oder andere Autofahrer wollte mich ein Stück mitnehmen, was ich immer freundlich ablehnte.
Gegen halb eins kam ich dann zu einer verdienten Mittagspause an einem Tankstellen-Kaffee und konnte mich für den weiteren Weg gut stärken.
Gegen zwei verlies ich dann die sicher Straße und bog auf einen Wanderweg ab. Wie erwartet waren hier die Wege teils durch zu viel Wasser unpassierbar. Ich konnte aber einige male über die Felder daneben ausweichen. Als ich erneut vor einer riesigen Wasserlache stand und es kein drumrumkommen gab, entschied ich mich für das Festhalten an einem hohen Zaun um seitwärts am Rand vorbeizukommen. Das funktionierte zunächst ganz gut, doch dann war der Zaun an einem Stück sehr locker und ich hing ziemlich rücklings dran, ich sah mich schon wie ein Maikäfer auf dem Rücken im Wasser liegen, doch zum Glück ging es gerade nochmal gut. Da hatte ich schon sehr geschwitzt, nicht im Wasser zu landen.
Ich kam dann direkt an den wunderschönen Sandstrand und mein Weg führte mich erneut durch teils tiefen und teils begehbaren Sand. Der traumhafte Ausblick ist einfach unbeschreiblich.
Ich kam vorbei an einigen noch im Winterschlaf befindlichen Strandbars, die aber alle so aussahen, als ob sie bald öffnen würden.
In der Ferne konnte ich bereits Torre di San Giovanni sehen und erfreute mich des Lebens. Mit einem Stock in der Hand schlenderte ich so dahin als ich abermals biwalkin.de in den Sand schreiben wollte bekam ich einen Anruf und telefonierte, schrieb gleichzeitig und dann kam die Welle und es war sehr knapp, sonst wären meine Schuhe schon wieder nass geworden. Ein paar Meter weiter schrieb ich mit etwas mehr Abstand dann erneut biwalkin.de in den Sand.
Als ich gegen drei Uhr in Torre di San Giovanni ankam und die Sonne lachte kehrte ich erneut in einem Caffè ein und gönnte mi einen weiteren Cappuccino und ein Cornetto. Das Hotel war nicht mehr weit und ich hatte noch Zeit.
Im Hotel angekommen konnte ich heute direkt einchecken und bezog mein Zimmer, welches sehr gut ausgestattet und warm ist. Die Wäsche und ich waren schnell gewaschen und die Wäsche auf dem großen Balkon in der Sonne aufgehängt.
Ich machte mich noch einmal auf den Weg in den Ortskern um mir ein Bierchen oder ähnliches zu besorgen, zu Essen habe ich ja noch den Proviant, welchen ich gestern Abend besorgt hatte. Ein offener Laden war schnell gefunden und ebenfalls eine Bar wo ich mir noch einen Aperol Spritz gönnte.
Morgen gehts weiter nach Galipoli.
Schönen Abend Euch
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Ich habe heute insgesamt 32,13 km zurückgelegt, davon 100 Höhenmeter bergauf und 100 Höhenmeter bergab. Ich habe dafür 46.458 Schritte benötigt.
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Monopoli - Taranto
Die 10. Etappe
Torre San Giovanni - Gallipoli
Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht (die Toilettenspülung machte Musik und der Diffuser, welcher in regelmäßigen Abständen Duft versprühte und zu weit oben hin um ihn abzustellen nebelte mich ein) ging ich bereits um halb acht zum Frühstücken. Der Frühstücksraum war ausnahmsweise gut gefüllt. Das Buffet war reichhaltig und alles sehr lecker. Gut gestärkt packte ich meine Sachen und startete gegen viertel nach Acht.
Die Sonne schien von hinten und der Wind blies von vorne. Angenehmes Wanderwetter.
zunächst ging ich an der wunderschönen Küste entlang, ein hervorragend angelegter Wanderweg führte zwischen Küste und Straße entlang. Es kamen mir etliche Jogger und Radfahrer entgegen oder überholten mich.
Auf dem Weg kam ich erneut an vielen kleinen runden Stein Häuschen vorbei und wollte mal wissen was das ist, Google hat es mir verraten: „Zitat“:
„Casamatta“
In Apulien werden die entlang der Küsten verstreuten Betonbunker oft als Casamatta bezeichnet. Sie stammen noch aus dem zweiten Weltkrieg.
- Funktion: Diese Anlagen dienten zur Überwachung des Meeres und zur Abwehr feindlicher Landungsversuche.
- Bauweise: Es handelt sich oft um kreisförmige Ein-Waffen-Stellungen (PCM – Postazione Circolare Monoarma). Sie waren teilweise im Boden versenkt und verfügten über Scharten für Maschinengewehre (wie das Modell Breda 37) oder Panzerabwehrkanonen.
- Standorte: Sie finden diese Überreste sowohl an der Adriaküste als auch am Ionischen Meer. Viele sind heute verlassen oder dem Verfall preisgegeben, während andere in touristische Pfade integriert wurden (z. B. im Bereich historischer Küstentürme).
Gegen halb eins erreichte ich den Parco naturale Regionale Isola di Sant Andrea, zunächst waren die Wanderwege sehr gut angelegt und auch ausgeschildert, das sollte sich aber bald ändern und ich stand einige Male vor unüberwindbaren Hindernissen und musste mir neue Wege suchen. Mal waren die Wege durch umgestürzte Bäume versperrt oder mit Wasser überflutet. Ich irrte teilweise ziemlich im Gestrüpp herum um irgendwie einen Ausweg zu finden.
In der Ferne konnte ich längst Gallipoli sehen, aber es war noch ein weiter Weg.
Nach ziemlichem Rumgeirre schaffte ich es doch gegen halb zwei wieder an die Straße. Ich hatte ziemlich viel Zeit verloren, um zwei wollte ich eigentlich die Unterkunft erreicht haben um in Ruhe meine Löwen gegen Mannheim anschauen zu können. Das schaffte ich nun leider nicht mehr rechtzeitig.
Schnellen Schrittes lief ich weiter, mein Wasservorrat war zu Ende und ich hatte noch ein Paar Kilometer vor mir, in der Stadt angekommen konnte ich an einem Getränkeautomaten eine Cola und ein Wasser ziehen, ich nahm auch gleich noch ein Bier mit, das wollte ich zum Fußball schauen trinken. Zunächst musste ich den Anfang des Spiels unterwegs auf dem Handy schauen.
Die Unterkunft war nicht so leicht zu finden, da es hier mit der Anordnung der Hausnummern nicht so genau geht. Gegen 14:20 Uhr hatte ich mein Zimmer bezogen. Eine schöne Unterkunft mit sonnigem Balkon, so konnte ich auch endlich mal meine Nachtwäsche waschen, da diese hier sicher vor dem Schlafengehen trocknen konnte.
Fußball habe ich dann mit dem zuvor erstandenen Bierchen und dem Proviant vom Vortag fertig geschaut. 1:1 - naja, ein Punkt ist besser als kein Punkt.
Einen Supermarkt habe ich danach noch aufgesucht um mich für morgen und Übermorgen einzudecken, da an den Feiertagen eventuell nichts geöffnet sein könnte.
Jetzt wünsche ich Euch allen noch frohe Ostern und einen schönen Abend.
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Das Gewinnspiel auf Instagram und Facebook gibt es natürlich auch heute wieder.
Ich habe heute insgesamt 30,31 km zurückgelegt, davon 110 Höhenmeter bergauf und 80 Höhenmeter bergab. Hierfür benötigte ich 44.200 Schritte.
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- MC Donald´s
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Monopoli - Taranto
Die 11. Etappe
Gallipoli - Porto Cesareo
Nach einer teils lauten aber erholsamen Nacht machte ich mich recht zeitig auf den Weg. Das Frühstück gab es mittels eines Gutscheins in einem nahegelegenen Café und so startete ich kurz vor acht in Richtung des Cafés. Caffè Americano und ein Sfoglia mit Schokofüllung sollten es sein. Einen frisch gepressten Orangensaft gönnte ich mir noch und dann ging es los.
Zunächst musste ich die Stadt verlassen, besonders schön ist dieses Gallipoli nicht, hier wohnen vermutlich all die Leute, die im Sommer in den Geisterstädten arbeiten. Es hatte ein wenig was von Hasenbergl.
Die Stadt lies ich schnell hinter mir und konnte eine Zeit lang an der Straße entlang laufen und die wunderschöne Gegend genießen. Gegen neun führte mich der Weg zum Strand und ich folgte dem Wanderweg, welcher mich direkt wie schon am Vortag in die Irre führten und ich mir meine Wege selbst suchen musste. In Lido Sol de Oro sollte ich den Weg zur Straße zurück finden und hatte so erneut festen Boden unter den Füßen. Die Straße war also heute wieder mein Freund. Gibt schlimmeres, die Aussicht von der Küstenstraße ist zumeist hervorragend und gut begehbar.
Heute kam ich an sehr vielen, aus kleinen Steinen gebauten und offensichtlich sehr alten Gebilden vorbei. Ich fragte auch hier wieder Google um was es sich dabei handelt.
Zitat:
Das Bauwerk auf dem Bild ist eine Pajara (auch Pagghiara genannt), eine traditionelle Trockenbauhütte, die typisch für die Region Salento in Apulien (Italien) ist.
Merkmale und Geschichte
- Bauweise: Diese Hütten wurden ohne Mörtel aus Steinen errichtet, die beim Roden der Felder gefunden wurden. Sie haben oft einen kreisförmigen Grundriss und eine charakteristische Kegelform mit einer flachen Oberseite.
- Zweck: Ursprünglich dienten sie Bauern und Hirten als Lager für landwirtschaftliche Geräte, Heu oder Stroh sowie als temporäre Unterkunft zum Schutz vor der Hitze oder schlechtem Wetter.
- Besonderheiten: Viele Pajare verfügen über eine umlaufende Außentreppe, die zum Dach führt, wo früher oft Feigen zum Trocknen ausgelegt wurden.
- Verwandtschaft: Obwohl sie den berühmten Trulli aus Alberobello ähneln, unterscheiden sie sich durch ihre einfachere, oft treppenartige Struktur und die meist fehlende weiße Kalkfarbe.
Heutzutage gelten sie als wichtige Zeugnisse der bäuerlichen Zivilisation und werden oft als dekorative Elemente in Gärten oder sogar als Gästeunterkünfte restauriert.
Sehr Interessant.
Meine Mittagspause konnte ich gegen halb zwei an einem der schönsten Orte die ich bisher gesehen habe machen. Am Strand von Nardo Sant Isidoro. Dieser Strand war so wunderschön und das Wasser einfach nur unbeschreiblich. Die Fotos können das nur ansatzweise beschreiben, wie schön es hier wirklich ist.
Nicht weniger schön führte mich der Weg nun entlang der Küstenstraße zu meinem heutigen Ziel Porto Cesareo. Dort angekommen war richtig was los, hier leben anscheinend viele Leute und ich bekomme heut bestimmt noch ein warmes Essen.
Die Suche nach der Unterkunft gestaltete sich zunächst schwierig, ich musst mehrfach danach fragen und bekam letztlich eine Auskunft die mir weiterhalf. Vor dem Tor angekommen war natürlich mal wieder niemand da, ich erhielt die Auskunft, dass es ein Problem mit dem Zimmer gab, es aber in wenigen Minuten gelöst sein wird und sie gleich kommt. Das Gleich dauerte etwa eine viertel Stunde und dann konnte ich immerhin im Innenhof sitzend auf das fertig werden des Zimmers warten.
Ein gemütliches Gewölbe mit gut funktionierender Heizung.
Ich wünsche Euch allen nun frohe Ostern und einen schönen Abend, ich mache mich jetzt auf den Weg und besorge mit ein leckeres Essen und zu trinken.
Schönen Abend und bis morgen.
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Ich habe heute insgesamt 32,64 Kilometer zu Fuß zurückgelegt, 150 Höhenmeter bergauf und 180 Höhenmeter bergab bewältigt, dafür benötigte ich 46.983 Schritte.
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- Landhauscafé
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Monopoli - Taranto
Die 12. Etappe
Cesareo - Manduria
Zunächst bin ich sehr froh, diesen Bericht schreiben zu können. Danke lieber Gott. Aber dazu später mehr.
Ich startete nach einer guten Nacht gegen viertel vor acht zu meinem Frühstückscafe, es war nicht weit und ich hatte einen schönen Blick auf das Wasser. Es gab wie meistens Caffè und Cornetto. Um kurz nach acht machte ich mich auf den Weg, es waren heute nicht so viele Kilometer geplant und der meiste Weg war an der Straße entlang. Leider war diese heute nicht parallel zur Küste und die Aussicht entsprechend unschön. Dazu kam, dass gefühlt ganz Italien heute ihre Motorräder und Autos spazieren fahren musste und so war die Straße sehr stark befahren. Ich entschied mich dann doch für den Wanderweg, was sich später noch als großer Fehler herausstellen sollte.
Die Aussicht war am Wasser natürlich bedeutend besser, die Wege leider nicht.
Immer wieder stand ich vor unüberwindbaren Hindernisse und musste mir alternativen suchen. Gegen viertel nach elf konnte ich in Punta Prosciutto meine Mittagspausen an einem herrlichen Strand machen. Ich musste weiter auf Wanderwegen, da die Straße noch einige Kilometer entfernt war. Erneut stieß ich auf viele Hindernisse und konnte diese zumeist gut umgehen. Als ich erneut vor überschwemmten Wegen stand und wieder einen Ausweg finden musste, wollte ich auf einen vermeintlichen Weg mit altem vertrocknete Schilf ausweichen, doch leider stellte sich dieser als Brackwasser da. Ich versank bis zu den Schultern im stinkenden Wasser, meine Schuhe wurden vom Boden angesaugt, ich konnte das gegenüberliegende Ufer nur mit mühe erreichen, jedoch nicht aus dem Wasser steigen. Der schwere Rucksack und der Moorboden zogen mich immer weiter nach unten. Am Ufer waren ausser vereinzelten Grasbüscheln keine Hilfsmittel zum festhalten zu sehen, so versuchte ich irgendwie die Böschung hinaufzukommen. Einige der festeren Grasbüscheln hielten dann doch stand und ich kam letztlich doch irgendwie herausgekrochen.
Ich fühlte mich in diesem Moment wie Andrew in dem Film „Die unendliche Geschichte“.
Raus aus dem Wasser war ich nun, es fiel mir aber sehr schwer aufzustehen, den nun war auch noch alles voller Wasser und Schlamm, meine Kraft war fast aufgebraucht, es gelang mir irgendwie trotzdem und ich entledigte mich sofort der nassen und schweren Sachen.
Nun habe ich auch gelernt, warum ich all meine Sachen in wasserdichten Packbeuteln habe und warum ich ein Handtuch dabei habe und ein zweites Paar Schuhe sowie eine zweite Powerbank und und und ……
Ich zog mir trockene Sachen an und vertraute das stinkende Zeug in einem wasserdichten Beutel. Meine Bauchtasche verstaute ich ebenfalls darin. Als ich erstmal trocken gelegt war setzte ich mich auf den Rucksack und erholte mich von dem Schreck. All meine Telefonjoker waren nicht erreichbar und ich der Verzweiflung nah, doch dann haben die meisten zurückgerufen und mich wieder aufbaut.
So konnte ich die übrigen zehn Kilometer noch mit Turnschuhen zurücklegen. Mein Weg führte mich auf schnellstem Wege zur nahegelegenen Straße, auch wenn diese heute vielbefahrene war, erschien es mir sicherer.
Hier konnte ich dann gegen kurz nach zwei auch noch eine Bar an der Straße finden und genehmigte mir ein Cola und ein Bier.
Um kurz vor drei erreichte ich endlich meine Unterkunft. die Hausherren sind sehr nett und wohnen direkt nebenan. Ich bekam einen Caffè und ein Wasser und dann begann ich mit der Spurenbeseitigung.
Alles wieder sauber und frisch, dank der Sonne und des Windes sollte bis heute Abend alles trocken sein. Nur die Schuhe, die machen mir ein wenig Sorgen, im Zweifel werde ich die letzten Kilometer morgen und übermorgen dann wohl in Turnschuhen gehen müssen. Mal sehen.
Jetzt werde ich schauen ob ich noch irgendwo was zu essen und zu trinken bekomme oder ob ich aus den Vorräten leben muss.
Schönen Abend Euch und bis morgen.
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Ich habe heute insgesamt 27,31 Kilometer und je 50 Höhenmeter bergauf und bergab zurückgelegt. Hierfür benötigte ich 39.269 Schritte.
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- Bernhofer Chocoladenmanufaktur
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Monopoli - Taranto
Die 13. Etappe
Manduria - Pulsano
Ich hatte eine unruhige Nacht, vermutlich haben mich die Erlebnisse des vergangenen Tages doch ein wenig mitgenommen. Als ich heute morgen gegen sieben aufwachte, stellte ich mit Schrecken fest, dass all meine Geräte nicht geladen hatten, da der Zwischenstecker offensichtlich defekt war. Ich nahm eine andere Steckdose und fing an zu laden.
So lies ich mir etwas mehr Zeit beim fertigmachen und Packen, damit die Akkus der Geräte noch ein wenig Zeit hatten zu laden.
Das Frühstück wurde mir auf der Terrasse serviert, hier schien die Sonne schon schön hin. Es gab Cappuccino, Traubensaft, Obstsalat und süßes Zeug. Gut gestärkt und mit halb vollen Akkus verlies ich gegen halb neun das Zimmer und startete den vorletzten Wandertag.
Ich habe mir geschworen, die Straße heute nicht zu verlassen egal was kommt. Zudem musste ich in Turnschuhen starten, da die Wanderschuhe noch immer sehr nass waren.
Die Küstenstraße lag schön in der Nähe des Ufers und ich hatte abermals eine herrliche Aussicht. Gegen zehn kam ich zu einer geöffneten Bar und ich kehrte ein um ein 2. Frühstück zu mir zunehmen. Leider gab es auch hier nur süßes Zeug und nichts herzhaftes. Ich machte mich wieder auf den Weg, denn heute standen zwei Telefonate mit Agnes und den Senioren an. Um halb elf kam der erste Anruf von den Senioren bei der Gymnastik im sitzen. Ich freute mich sehr, alle zu sehen und beantwortete gerne alle Fragen. Ich bekam guten Zuspruch und aufmunternde Worte mit auf den Weg.
Weiter ging es noch immer an der gut ausgebauten Straße und ich kam deshalb auch gut voran.
Gegen viertel vor eins kam der zweite Videoanruf von den Senioren nach dem Mittagstisch. Auch hier freute ich mich alle zu sehen und beantwortete wieder einige Fragen. Die Senioren sprachen mir gut zu und wünschten viel Glück für die restlichen zwei Tage.
Eigentlich hatte ich nun nur noch 8 Kilometer auf der Uhr, aber ich konnte keinen Schritt mehr in den Turnschuhen gehen, sonst hätte ich sicherlich Blasen an den Fersen bekommen, so blieb ich stehen und wechselte das Schuhwerk, auch wenn die Wanderschuh noch immer ziemlich feucht bis nass waren. Egal, es war die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt.
Die letzen Kilometer lagen vor mir und die Aussicht war noch immer unbeschreiblich schön. Am vermeintlichen Ziel angekommen konnte ich die Unterkunft einfach nicht finden. Immer wieder lief ich die Straßen auf und ab aber der richtige Ort lies sich nicht ermitteln. Ich googelte mehrfach, da die Beschreibung von Booking diesmal nicht wirklich hilfreich war. Es sollte sich rausstellen, dass ich noch fast zwei Kilometer weiter gehen musste um an den richtigen Punkt der Straße zu gelangen. Letztendlich habe ich die Unterkunft gefunden und bezogen. Heute habe ich gleich vier Betten zur Verfügung und eine große Terrasse auf der bereits die gewaschene Wäsche zum trocknen hängt. Ich suche mir jetzt eine Bar oder ein Restaurant und genieße den Abend.
Euch auch einen schönen Abend und bis morgen zum letzten Wandertag in Italien für diese Jahr.
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Ich habe heute insgesamt 28,46 Kilometer zurückgelegt, 110 Höhenmeter bergauf und 100 Höhenmeter bergab und habe hierfür 40.074 Schritte benötigt.
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- Wirtshaus Flösserei
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Monopoli - Taranto
Die 14. Etappe
Pulsano - Taranto
Heute Nacht wäre ich fast erfroren, da habe ich mir sehnlichst meinen Schlafsack herbei gewünscht, doch diesen hatte ich leider zu Hause gelassen. Es gab zwar vier Betten, aber alle hatten nur ein dünnes Leintuch. Die Heizung funktionierte diesmal leider auch nicht. Egal, schnell angezogen und gepackt ging ich zum Frühstück, dieses wiederum war hervorragend und entschädigte mich für die vergangene Nacht. Es gab herzhaftes und sogar zwei Eier und frische Erdbeeren. Nun konnte der 14. Tag gut starten und es war ja sowas wie ein kleines Finale.
Ich startete gegen halb neun und ging zunächst an der Küstenstraße entlang. Ich sollte schnell in Richtung Stadt abbiegen, entschied aber der Küstenstraße noch einwenig zu folgen, da dieser Umweg nicht so weit war, da ich bisher nur etwa 24 Kilometer geplant hatte, da machten ein paar Mehrkilometer nix aus.
Nach 11 Kilometern habe ich heute die magische Grenze der 400 Kilometer erreicht, das war kurz vor elf. Weiter ging es dann in Richtung Stadt bis zu einem Tankstellen-Café, welches ich eine halbe Stunde später erreichen sollte um ein 2. Frühstück einzunehmen.
Von da an lief ich an dicht befahrenen Straßen entlang und hatte die Großstadt vor Augen, hier waren die Häuser eben so groß wie in Gallipoli, aber bedeutend schöner.
Mein Weg führte mich an einem Lidl vorbei, bei dem ich etwas Proviant kaufen konnte. Weitere 10 Kilometer lief ich an der dicht befahrenen Straße entlang, bis ich einen Stadtteil am Meer erreicht habe und dort gegen halb zwei an einer Promenade noch einmal pausierte. Es war nun nicht mehr weit und ich folgte dem Weg vorbei an einem Militärhafen und über einen Kanal, bis ich letztlich auf der kleinen Stadtinsel angekommen bin, auf der meine heutige Unterkunft liegt. Hier könnte es gegensätzlicher nicht sein, totaler Zerfall neben wunderschön renovierten alten Häusern und auch ganz neuen direkt am Hafen. Mein Zimmer war heute mit Schlüsselsafe zum Selbstbezug in einem der von außen sehr alt aussehenden Häusern. Innen ist das Zimmer aber schön hergerichtet. Es ist hier auch sehr kalt, aber die Heizung funktioniert. Eine Dachterrasse lies meine Kleidung schnell trocknen.
Nach dem Duschen und Wäsche waschen habe ich die Stadt noch ein wenig erkundet und eine Basilika und Kirchen angeschaut.
Am Hafen habe ich mir noch einen Aperol in der Sonne gegönnt und bin zurück ins Zimmer. Insgesamt habe ich bis heute bereits 420 Kilometer zurückgelegt und morgen kommen bestimmt noch ein paar dazu.
Morgen steht der Reisetag 14 an, ich werde bereits um 7:49 Uhr mit dem Zug nach Brindisi fahren und dort gegen 10 Uhr ankommen. Dann muss ich den Weg zur Unterkunft finden und werde mir auch da die Stadt noch ein wenig anschauen.
Morgen gibt es dann auch unsere letzte Verlosung für diese 5. Spendenwanderung.
Am Freitag gehts mit dem Flugzeug über Mailand nach Hause.
Denkt bitte daran, dass es sich um eine Spendenwanderung handelt, jeder Euro zählt und der Verein dankt es Euch. Jeder der spendet bekommt natürlich eine Spendenquittung.
Vielen Dank schon mal.
Wer lieber Mitglied werden möchte, das ist super, die braucht der Verein nämlich genauso dringend. Eine Einzelmitgliedschaft kostet lediglich 30 € im Jahr und Eine Ehepartnermitgliedschaft kostet für beide gesamt lediglich 45 € im Jahr.
Wir freuen uns auf zahlreiche neue Mitglieder.
Vielen lieben Dank.
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Ich habe heute insgesamt 29,45 Kilometer zurückgelegt, 70 Höhenmeter bergauf und 80 Höhenmeter bergab und habe hierfür 42.006 Schritte benötigt.
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Monopoli - Taranto
Die 15. Etappe
Taranto - Bari
Eigentlich bin ich heute nach einer erholsamen Nacht fröhlich aufgestanden. Das Frühstück lies zwar mal wieder alle Wünsche offen, aber immerhin gab es Zwieback mit Marmelade und Kapselkaffee.
Mein Zug Richtung Brindisi sollte um kurz vor acht starten. Am Bahnhof angekommen entnahm ich der Tafel, dass dieser umgebucht wurde und es jetzt ein Bus sein sollte. Ich fragte am Ticketschalter nach und der freundliche Herr bestätigte das. Bus fahren kam nicht in Frage und so buchte ich erneut einen anderen Zug, welcher mit umsteigen in Bari kurze Zeit später fuhr.
Mittlerweile hatte sich rausgestellten, dass der Rückflug morgen annulliert wurde. Lufthansa Streik in München .
Ich hatte den Flug damals über opoodo gebucht, keine Kontakt Möglichkeit außer eines Chat bots der nur versicherte das alles wie geplant stattfinden wird. Auf der Webseite der Lufthansa konnte man nicht umbuchen, da nicht direkt bei Lufthansa gebucht wurde - ohne Worte …..
So habe ich mit Unterstützung meiner Schwägerin nach Alternativen gesucht. Düse waren war rar da zum einen kurzfristig und ich war sicher nicht die Einzige …..
Züge unmöglich, Auto auch keine Option, so gab es noch einen möglichen Flug heute ab Bari auch mit der Lufthansa, diesen buchte ich dann für stolze 670€ die ich mir sicher wieder holen werde.
Die Buchungsbestätigung kam sofort per Mail, doch dort war leider kein Sitzplatz eingetragen sondern WL was soviel bedeutete, ich bin auf der Warteliste, der Flug ist eigentlich voll.
Ich machte mich mit dem Zug vom Hauptbahnhof in Bari auf den Weg zum Flughafen. Hier angekommen wollte ich mich informieren, leider unmöglich. Irgendwann bekam ich dann die Info, dass alles in Ordnung sei, der Flug wäre bestätigt.
Ich ging als erste zum Check in Schalter und Dur Dame erklärte mir dann, dass der Flug voll ist und ich jetzt eine neue Bordkarte erkalte es aber nicht sicher ist ob ich auch einen Platz bekomme. Es ist ein Standby Ticket
Ich soll zum Boarding gehen und dort bekomme ich dann Bescheid ob es klappt oder nicht. Also wieder warten
Diese ewige Warterei auf Ungewisses nervt mich total, dafür habe ich keine Geduld.
Zwischenzeitlich bekam ich eine email von opoodo mit dem Hinwtis, das alles wie geplant stattfindet und meine Bordkarte im Anfang ist.
Als ich diese öffnete war es plötzlich ein Flug der Swiss Air für liegen von Brindisi über Zürich nach München. Toll!
Zumindest ist das nun die Alternative falls es heute nicht klappen sollte.
Bin sehr gespannt wie es hier weitergeht, meinen Rucksack habe ich jedenfalls als Aufgabegepäck abgegeben. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Warten wir mal ab.
Im 17:16 Uhr habe ich dann die Info per E-Mail erhalten, dass mein Gepäck verladen ist. War das ein gutes Zeichen? Ich schaute abermals auf der Warteliste nach und dort war nur noch ein Kürzel verzeichnet und das war nicht meins . Im 17:26 Uhr kam dann endlich die erlösende E-Mail mit dem mir zugewiesenen Sitzplatz Nr. 31F
Hurra, ich konnte also davon ausgehen, heute noch nach München zu kommen.
Mittlerweile sitze ich im Flugzeug auf meinem Platz und habe endlich wieder gute Laune.
Trotz alledem habe ich heute fast 8 Kilometer zurückgelegt.
Was für ein anstrengender Tag , da wandere ich lieber weitere 400 Kilometer ….
Nun geht noch ein großer Dank an alle raus die mich in den letzten Tagen und Wochen so toll unterstützt haben.
Zum letzten Mal für dieses Jahr gibt es noch einmal unser Gewinnspiel, wir freuen uns auch heute auf rege Teilnahme und bedanken uns dafür.
Ich habe heute insgesamt 7,19 Kilometer zurückgelegt und habe hierfür 11.775 Schritte benötigt.
Heute verlosen wir folgende Gutscheine und bedanken uns recht herzlich für die Unterstützung
- Christallo
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